Detmold ist Fair Trade Stadt

Seit 2018 ist Detmold als „Fairtrade Stadt” ausgezeichnet und setzt sich gemeinsam mit vielen Akteuren für bessere Bedingungen der Produzenten in Ländern des Südens und die Stärkung des fairen Handels in Detmold ein. Alle Partner mit ihren Geschäften, Cafés, Restaurants, Vereinen, Kirchengemeinden und Schulen stellen sich hier vor und laden zum Mitmachen ein.

Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Detmold

Wie können Sie sich als Privatperson an dem Projekt beteiligen?

  • Beim eigenen Einkauf Produkte aus Fairem Handel bevorzugen.
  • Händler, Gastronomen und Freunde auf die Verwendung von solchen Produkten hinweisen.
  • Fairtrade-Aktionen in Detmold unterstützen.
  • In der Steuerungsgruppe mitarbeiten.

Wie können sich Unternehmen, Vereine, Gemeinden und Schulen beteiligen?

Sie können sich engagieren, indem Sie ihren Kunden, Gästen, Mitgliedern und Kollegen bzw. Mitarbeitern fair gehandelte Produkte anbieten und für diese werben. Dadurch werden Sie Teil der Kampagne „Fairtrade-Town Detmold“.

 

Kriterien der Fairtrade Town Kampagne

Für die Auszeichnung hat Detmold die folgenden Kriterien erfüllt:

1. Kriterium: Ratsbeschluss

Es liegt ein Ratsbeschluss vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro Fair Trade-Produkte ausgeschenkt und verwendet werden.

2. Kriterium: Steuerungsgruppe

Seit Sommer 2017 gibt es die Steuerungsgruppe, die die Zertifizierung Detmolds als Fairtrade Stadt vorbereitet hat und die Aktivitäten zum Fairen Handel koordiniert. Mitglieder sind: 

  • Stadt Detmold
  • Eine-Welt-Laden Alavanyo
  • BUND Ortsgruppe Detmold
  • Ev.-ref. Kirchengemeinde Hiddesen
  • wegezumabschied
  • Bündnis 90/Die Grünen
  • Michael Düchting

3. Kriterium: Einzelhandel/ Gastro

In mindestens 16 lokalen Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus fairem Handel angeboten und in mindestens acht Cafés und Restaurants werden Fairtrade-Produkte ausgeschenkt.

 4. Kriterium: Schulen/ Vereine/ Kirchen

In jeweils mindestens einer öffentlichen Einrichtung wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fair Trade-Produkte verwendet. Zudem werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema „Fairer Handel” durchgeführt.

5. Kriterium: Presse

Die örtlichen Medien berichten viermal im Jahr über alle Aktivitäten der „Fairtrade-Stadt”.